Outtakes aus Pleitgens Biografie – Über die Schauspielerei (2.1)

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30. September 2018 von ibohnet

Das eine oder andere hat nicht Eingang in Pleitgens Biografie gefunden. Darunter manche Perle, die ich nun im Rahmen dieser Blogbeiträge nachreiche.

Heute: Über die Schauspielerei (Teil 2.1) – Leidenschaft, Schauspielertypen und von der Innovation im Film

Ilja Bohnet: Hast du jemals gedacht, einmal etwas anderes zu machen als Schauspielerei?

Ulrich Pleitgen: Nein, nicht wirklich. Aber es ist schon erstaunlich, dass einen die Leidenschaft für diesen Beruf niemals verlässt. Natürlich gibt es frustrierende Zeiten im Schauspielerdasein, man könnte des Öfteren vor Wut platzen, weil einem etwas nicht gelingt oder schief geht. Aber die Leidenschaft verlässt einen nicht, man kehrt immer wieder dahin zurück, wenn man merkt, wie sich die Sucht wieder aufbaut. Neulich kam ich aus dem Haus, da sah ich ein Warnhinweis: »Filmarbeiten, bitte nicht stören«, gefolgt von weiteren Hinweisen und Warnungen wegen herumliegender Kabel und so weiter. Sofort verspürt ich rasende Eifersucht. Ich habe mein Handy herausgeholt und an mein Ohr gehalten, als sei ich furchtbar beschäftigt, um mir keine Blöße zu geben, weil ich nichts mit den Filmarbeiten zu tun hatte. Diese Art der Eitelkeit: wie können die hier ein Spielfilm drehen, direkt vor meiner Tür, ohne mich! Dann habe ich etwas genauer hingeschaut und gesehen: Gott sei Dank, nur ein Werbefilm. Naja, gut, dann ist’s okay. Das geht mir jedes Mal so, wenn ich ein Filmteam sehe – was bei uns in der Papenhuder Straße in Hamburg des Öfteren passiert, weil diese Straße ein sehr schönes urbanes Flair vermittelt, speziell auch das mehrgeschossige Haus, in dem ich wohne, in dem sich unten ein Restaurant befindet, dessen Einrichtung noch fast vollständig aus der Gründerzeit stammt – immer dann ertappe ich mich dabei, wie mich die Eifersucht packt. Ich gucke dann möglichst unauffällig in eine andere Richtung, oder tue irgendwie beschäftigt, aber manchmal ruft dann jemand: »Hey, Ulli!« – Kollegen, die einen kennen aus anderen filmischen Zusammenhängen. Wenn ich dann so ertappt werde, ist mir das furchtbar peinlich.

Ilja Bohnet: Aber du erfreust dich, wie ich selber nur allzu gut weiß, sehr an der Schauspielkunst anderer. Ich hatte nie den Eindruck, dass du auf andere Schauspieler eifersüchtig bist.

Ulrich Pleitgen: Richtig. Das ist etwas, für das ich unsäglich dankbar bin, was nicht selbstverständlich ist in meinem Metier. Ich bin absolut nicht eifersüchtig auf andere Schauspieler. Das ist wirklich wahr. Es klingt wie eine Lüge, aber es stimmt. Ich freue mich am professionellen Schauspiel meiner Kollegen, ich denke höchstens, mein Gott, das hätte ich auch spielen mögen – wenn es denn so ist. Mir macht ein guter Schauspieler Freude an meinem Beruf. Über diese Eigenschaft bin ich sehr froh. Denn Eifersucht tut furchtbar weh. Nur ein Bruchteil der Schauspielerschar kommt dazu, große Rollen zu spielen. Die meisten sitzen arbeitslos rum, haben einmal im Jahr etwas zu tun. Ich dagegen habe Gottlob fast niemals einen Einbruch erleben müssen, was die Job-Akquise anbetrifft. Etwas schwieriger wurde es für mich erst, als ich knallhart aus „Familie Dr. Kleist“ ausgestiegen bin, eine Fernsehserie mit vier Staffeln à 13 Folgen und 50 Minuten pro Folge, eine Serie mit besten Quoten.

Ilja Bohnet: Das Mysterium der Quote. Was ist diese Quote, wie ist sie definiert, wie wird sie berechnet, wem nutzt sie, und was verhindert dieser übermäßige Quoten-Glaube?

Ulrich Pleitgen: Das müsste man in der Tat mal untersuchen. Mir sind die Details der Quotenberechnung nicht klar. Es gibt auch interessante Verschwörungstheorien, die sprechen davon, dass die Quote bloß ein Fake ist.

Ilja Bohnet: Spannend, denn die Quote legitimiert die inhaltlich-programmatische Prioritätensetzung des Fernsehprogramms, oder nicht?

Ulrich Pleitgen: Richtig, mit der Quote kann man fernsehpolitische Dinge begründen und entsprechend Programm machen, umgekehrt kann man mit der Quote argumentieren, wenn es darum geht, ganz bestimmte Dinge nicht zu machen. Dank der Quote kann man auch Dinge sehr gut unterbinden. Zunächst einmal ist die Quote das Ergebnis einer Art Marktforschung. Was ist bei den Fernsehzuschauern angesagt, was stößt bei Ihnen auf Ablehnung. Was kommt an und was nicht. Je mehr Leute sich etwas angucken, desto stärker prägt das gesehene dann auch das Programm. Zurzeit sehen die Fernsehzuschauer laut Quote offenbar gerne Krimis, und entsprechend viele Krimis werden produziert.

Ilja Bohnet: Die Marktforschung hat den Verkauf von Produkten zu Messgrundlage. Verkaufszahlen erscheinen mir leichter erfassbar als das Konsumieren eines Fernsehprogramms mit seinen spezifischen Sendungen. Hier basiert die Aussage der Quote auf Hochrechnungen der Programmzuschaltung vergleichsweiser weniger Probanden. Das kann meiner Meinung durchaus infrage gestellt werden.

Ulrich Pleitgen: Aber wenn diese Hochrechnung korrekt sind, was ich nicht weiß und wenn ich ehrlich bin, auch irgendwie nicht glauben kann, dann lässt sich über die Quote durchaus das Konsumentenverhalten – zumindest als Trend – ablesen. Und wenn die Fernsehanstalten und die Film- und Fernsehproduzenten sich danach orientieren und für die sogenannte Quote produzieren, dann führt das zu einem fatalen Mainstream, zu einem fernsehprogrammatischen Einheitsbrei. Ich habe jedenfalls in den letzten Jahren gemerkt, dass ich meinen Anteil im deutschen Unterhaltungsfernsehen geliefert, dass ich die Quote hinreichend bedient habe. Ich will das nicht mehr. Stattdessen will ich zurück zu künstlerisch anspruchsvollen Produktionen. Ich will Filme machen, und zwar das krasseste Zeug, das ich kriegen kann.

Ilja Bohnet: Du arbeitest an einem Image-Wechsel?

Ulrich Pleitgen: Das ist so. Ich weiß nicht, wie lange ich noch lebe, ich weiß nicht, wie lange ich noch arbeiten kann, und so lange möchte ich anspruchsvolles Fernsehen machen. Hier liegt zum Beispiel ein tolles Drehbuch vor mir, eine Geschichte über ein altes Paar, das sich umbringt. Eine Geschichte, die ganz nah an mich heranrückt. Eine Geschichte zweier alter Menschen, die fast deckungsgleich ist mit der Geschichte von Ann-Monika und mir. Das ist aber Zufall, das Drehbuch wurde nicht auf meine Person abgestimmt. Das Besondere an dieser Geschichte ist, dass sich hier das Leben der Figuren mit dem Leben meiner Person zu decken scheint. Die Haupteigenschaft der dargestellten Person ist es, alt zu sein. Aber selbstverständlich ist ein Mensch nie einfach nur alt, er hat auch seine Strukturen und Charaktereigenschaften, wobei mir eine Darstellung im Sinne von „harte Schale – weicher Kern“ mir gar nicht gefällt. Das reicht mir nicht. Dieses Klischee vom bösen Opa, der dann zu einer zauberhaften Person mutiert, die finde ich absurd und schablonenhaft und irgendwie typisch für die Rollenzuweisung, die alte Leute erfahren.

Ilja Bohnet: Es gibt Rollen, die weit weg von einem sind, und Rollen, die dicht an einem dran sind. Welche der beiden Rollenkategorien fällt dir leichter?

Ulrich Pleitgen: Möglicherweise sind es die Rollen, die weit weg von einem sind. Das Ärgste, was einem passieren kann, ist, wenn der Regisseur zu dir sagt, dass du dich selber spielen sollst. Das ist dann der Moment, in dem du merkst, dass du gar nicht weißt, wer du bist. Definiere das mal: »Ach so, ich soll nur mich selbst spielen, kein Problem.« Von wegen, da kommt dann gar nichts mehr. Nur noch flaches Zeug, weil du nämlich keine Vorstellung von dir selber hast. Der Mensch hat in Wirklichkeit, wenn man mal genau darüber nachdenkt, keine Vorstellung von sich selbst. Das ist das doch Problem. Es ist einfacher, als Schauspieler – und nicht nur als Schauspieler, Rollen zu spielen, die fern von einem sind. Ich kenne viele Leute, die in ihrem Alltagsleben eine Rolle spielen, und ich merke sowas sofort. Man merkt genau, wenn Menschen eine Rolle spielen, aber das meine ich gar nicht abschätzig, die Menschen müssen häufig auch Rollen spielen. Ich meine das gar nicht therapeutisch, sondern ich bin der Auffassung,
dass sich jeder Mensch ein Ansehen geben muss. Du kannst nicht nur der eine sein, der du bist, sondern du musst dir auch jemanden vorstellen, der du gerne wärest, um bestehen zu können. Und deshalb sind wir im Grunde alle Schauspieler. Ich meine das nicht als leicht daher gesagten Spruch. Die Menschen vervollständigen ihre Persönlichkeit in einer Weise, wie sie möchten, dass sie gerne wären, manchmal auch müssen, weil es ihre Umwelt von ihnen abverlangt. Das ist die halbe Miete beim Schlüpfen in fremde Rollen – wenn es stimmt und funktioniert. Wenn es nicht stimmt, dann kann ich es auch nicht ändern. (Lacht!)

Ilja Bohnet: Doch, das klingt durchaus plausibel: Man kann nicht so sein, wie man natürlicherweise ist, sondern begibt sich in eine Rolle.

Ulrich Pleitgen: Vielleicht versteht man auf diese Weise, was Schauspielern bedeutet. Die guten Schauspieler, die ich kenne, sagen, je weiter die Rolle von ihnen weg ist, desto lieber wird sie von ihnen gespielt. Es ist wunderbar, wenn man dann tatsächlich die Rolle befüllt, sie irgendwie zu fassen bekommt, sie bei einem ist; wenn es einem gelingt, sie an sich heranzubekommen. Ich habe ein Körper, der bleibt natürlich wie er ist, aber man muss eben versuchen, sich diesen Fremden nicht überzuziehen, sondern sich auf die Rolle hin zuzubewegen. Aber ich gebe zu, ich verliere den Überblick, wer hier nun auf wen gezogen wird und über wen. Fest steht: es ist etwas Wunderbares.

Ilja Bohnet: Es gibt zwei Schauspielertypen: der emotionale, der in eine ihm charakterlich weit entfernte Figur schlüpft, und der rationale, der eine Figur rational durchdringt. Und dann gibt es noch den Schauspielertypen, der nur sich selber spielt, oder nur eine bestimmte Rolle, oder nicht?

Ulrich Pleitgen: Ja, es gibt den Schauspielertypen, der so viel Ausstrahlung hat, dass er gar nicht mehr viel zu machen braucht. Und auf diese Ausstrahlung dann möglicherweise auch irgendwie festgelegt wird. Jelo ist für mich so ein Beispiel, die finde ich ganz zauberhaft.

Ilja Bohnet: Wer … wer bitte ist Jelo?

Ulrich Pleitgen: Jenniver Lopez. Also, wenn ich die sehe, bin ich ganz verzückt. Ich habe sie neulich in einem Tango-Film gesehen, in dem sie eine Tanzlehrerin spielt, ich war hingerissen. So etwas Wunderbares wie diese Frau. Aber sie spielt im Grunde genommen immer nur sich selbst. Oder besser gesagt immer denselben Typen. Sie bleibt ganz bei sich. Es gibt eben diese wirklich guten amerikanischen, englischen, französischen Schauspieler, und auch ein paar deutsche, aber ganz wenige, die für bestimmte Charaktertypen stehen. In den Vereinigten Staaten, speziell in Hollywood wurde dieser Typus des Schubladenschauspielers geprägt, das heißt, es wird dort explizit entweder auf eine spezielle Weiblichkeit oder Männlichkeit abgezielt. Als grundlegende Eigenschaft gilt: Der tolle Kerl, der auch schön ist. Bei uns in Deutschland wäre das beispielsweise ein Elyas M’Barek. Er gilt derzeit vielleicht als einer der schönsten Männer Deutschlands und spielt vornehmlich Türken bzw. türkischstämmige Männer, obwohl er gar kein Türke ist. Er braucht im Grunde gar nichts zu spielen, schon fangen die Leute an zu kreischen. Das meine ich gar nicht despektierlich, sondern durchaus beeindruckt. Das ist der sogenannte Ausstrahlungsschauspieler. Schauspieler diesen Typus spielen möglicherweise ihr Leben lang immer dieselbe Rolle. Cary Grant ist das berühmteste Beispiel: Cary Grant hat sein Leben lang nichts anderes gespielt als Cary Grant: diesen eleganten Gentleman, der unschuldig in missliche Lagen gerät und mit Charme und etwas Glück und Liebe wieder herausfindet aus dem unverschuldeten Malheur.

Ilja Bohnet: Von Alfred Hitchcock heißt es, dass Cary Grant so war, wie er selbst gerne gewesen wäre. Angeblich soll Cary Grant, darauf angesprochen, dass jeder – sogar Hitchcock, so sein wollte wie er, geantwortet haben: »Ich auch.«

Ulrich Pleitgen: (Lacht.) Ja, wunderbar, das kann ich mir vorstellen. Dieser unglaublich schöne Mann, jeder liebt ihn. Und wenn ein solcher Schauspieler versuchen würde, einen Bösewicht zu spielen oder irgendeine andere für ihn unkonventionelle Rolle, wäre er plötzlich ein Kassen-Killer. Das würden die Leute übel nehmen. Weil sich ihre Erwartungen so stark an dem festgelegten Rollenbild orientiert, dass man gar nichts anderes mehr machen kann.

Ilja Bohnet: Möglicherweise könnte der eine oder andere Ausstrahlungsschauspieler auch gar nichts anderes spielen, als diesen einen Typus?

Ulrich Pleitgen: Das könnte sein. Möglicherweise sind diese Ausstrahlungsschauspieler nicht nur festgelegt auf ihre Rollen, sondern auch in ihren schauspielerischen Möglichkeiten beschränkt, andere Rollen zu spielen. Aber das gilt keinesfalls für alle. Ein Beispiel für einen fantastischen Schauspieler, der unverdientermaßen auf eine Rolle reduziert wird, ist Hugh Grant. Ein englischer Schauspieler und wunderbarer Mann, der in Hollywood eine Karriere gemacht hat, aber immer in derselben Rolle. So ähnlich wie Cary Grant. Nur letzterer war ein Gentleman, er spielt eher die Rolle des Filous, mit so entzückenden Augen. Er wollte das aber nicht mehr, diesen Typus ewig weiterspielen, aber er ist nicht davon losgekommen. Inzwischen kommt auch er in die Jahre und verliert auf natürliche Weise seine ihm angestammte Rolle, die ihm die Filmproduktionswirtschaft und das Publikum zugedacht haben. Aber dieses Vergammeln kann auch etwas Reizvolles haben. Ich habe einen meiner letzten Film angeschaut, diesen Film mit dem unseligen Titel: „Immer Ärger mit Opa Charly“.

Ilja Bohnet: Der Titel ist unsäglich.

Ulrich Pleitgen: Zumal „Charly“-Titel gibt es zu tausenden. Also so etwas Ärgerliches. Wie auch immer, der Film ist trotzdem sehr schön, wie ich finde. Da passiert im Grunde genommen genau das, was ich eben angesprochen habe. Das dem Vergammeln etwas Reizvolles entspringen kann. Du müsstest dir den Film mal bitte anschauen, du kannst darin sehr schön meine Art zu spielen erkennen. Die Kritiken waren wirklich toll. Es gibt ja Kritiken, die einen wirklich berühren. Erlaube mir, dir eine vorzulesen.

Ilja Bohnet: Na, dann mach schon.

Ulrich Pleitgen: Hier steht zum Beispiel: »Es gibt Schauspieler, an denen man rund um alles mag – die überzeugende Darstellung ihrer Rolle, das Gesicht, wenn es uns auf dem Bildschirm begegnet, die Stimme, die wir hören. Ulrich Pleitgen gehört unbestritten dazu. Er ist ein Mann mit vielen Talenten und so weiter.« Das ist schön zu lesen. Denn ich überzeuge hier nicht dank meiner natürlichen Ausstrahlung oder der Sympathien, die ich erzeuge, geschweige denn durch mein Äußeres, sondern nur durch mein Spiel. Der Sympathiefaktor der Figur spielt hier eine untergeordnete Rolle. Diese Kritik beschreibt eine Ansicht von außen, und das ist sehr schön. Ich spiele in dem Film einen verschrobenen Alten, der seiner Nichte in ihrem durch“gestreamten“ Alltag im Weg steht, und man betrachten mich von außen mit Sympathie. Er begrünt die Wohnung seiner Nichte, macht linke Sprüche, spricht angesichts der Frankfurter Finanztürme von »Finanzdschungel« und davon, dass er deren Bürohäuser der Banken auch noch begrünen werde. Er macht also ständig subversive Bemerkungen. Um das Wort »Finanzdschungel« musste übrigens sehr gekämpft werden, es wäre um Haaresbreite herausgeschnitten worden. An anderer Stelle sagt Charly: »Jimi Hendrix, ich habe Jimi Hendrix gehört. 1974. Ein paar Tage später war er tot.« Auch diese Sätze erschienen dem Sender schon als gefährlich.

Ilja Bohnet: Erstaunlich. Ist es die Verbindung Musik, Drogen, Tod, die hier nicht ins saubere Bild passen?

Ulrich Pleitgen: Die Redakteure haben offenbar Angst um ihre Jobs. Sie müssen wohl darauf achten, nicht zu politisch zu werden. Und wenn sie politisch werden müssen, dann auf keinen Fall umstritten politisch, also politisch korrekt. Im Tatort beispielsweise werden zwar nach wie vor politische oder gesellschaftskritische Aspekte untergebracht, aber sie enthalten keine umstrittenen Thesen und stellen selbstverständlich nichts grundsätzlich in Zweifel. Aber der Tatort ist schon Avantgarde, im konventionellen Unterhaltungsbetrieb sind die Regeln noch strenger, hier darfst du als Filmemacher oder Schauspieler eigentlich gar nicht politisch werden. Die Genres sind inzwischen säuberlich getrennt. Der Charly-Film war ein sogenannter Freitagsfilm, diese Filme enthalten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wenig bis gar nichts Kritisches.

(Fortsetzung folgt)

 

 

 

 

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